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Optometrie

Den Augenoptikern von Visser Kontaktlinsen stehen verschiedene optometrische Untersuchungsmethoden zur Verfügung, um den Zustand Ihrer Augen zu diagnostizieren. Gründe für eine optometrische Untersuchung sind unter anderem:

  • ungeklärter schlechter Visus
  • Beschwerden beim Sehen
  • Augenbeschwerden (wie trockene Augen)
  • Kontrolle des Augeninnendrucks mithilfe der Applanationstonometrie
  • genetisch bedingte Augendefekte (z.B. Glaukom)
  • Stärken oberhalb von +/- 6 Dioptrien
  • Kontrolle bei schwankender Sehstärke
  • Kontrolle bei Patienten mit Diabetes Mellitus (vornehmlich Untersuchungen der Netzhaut)
  • Kontrolle bei anderen systemischen Erkrankungen

Bitte beachten: Kinder unter zehn Jahren sollten besser zunächst von einem Orthoptisten untersucht werden.

Was ist Optometrie?

Optometrie bedeutet wörtlich: Messung der Augen. Optometrie ist ein Fachgebiet der Augenheilkunde. Seit 2001 ist der Beruf des Optometristen in den Niederlanden gesetzlich geschützt und registriert. Optometristen sind vollkommen unabhängige, selbständig arbeitende Experten in der Augenheilkunde.

Optometrische Untersuchung

Bei einer optometrischen Untersuchung wird die Sehstärke der Augen gemessen. Darüber hinaus untersucht ein Optometrist die Gesundheit der Augen, um festzustellen, ob Veränderungen wie Star oder hoher Augeninnendruck vorliegen. Zur Augenvorsorge und bei Augenproblemen können Sie sich direkt an einen Optometristen wenden. Er verwendet in manchen Fällen pupillenerweiternde und/oder Betäubungstropfen. Der Optometrist nimmt u.a. fachkundige Augenmessungen vor, erkennt Augenkrankheiten und kann Sie zu allen Arten von optischen Hilfsmitteln beraten.

Wie funktioniert die optometrischen Untersuchung?

Die Ergebnisse der optometrischen Untersuchung führen zu einer sachkundigen Empfehlung. Dies kann beispielsweise eine Brillen- oder Kontaktlinsenberatung sein, aber auch den Rat beinhalten, eine Kontrolluntersuchung oder eine spezifische Untersuchung vornehmen zu lassen. Bei Bedarf überweist Sie der Optometrist an einen Augenarzt, Hausarzt, Optiker oder Orthoptisten. Wenn Sie als Patient an unsere Optometristen überwiesen werden, halten wir Rücksprache mit dem überweisenden Arzt. Darüber hinaus wird Ihnen eine Zusammenfassung der Befunde mitgegeben.

Geräte

Alle Untersuchungen werden bei Visser mit modernen Geräten durchgeführt. Mit digitalen Augenmikroskopen können wir beispielsweise Veränderungen an der Vorderseite des Auges feststellen. Darüber hinaus verfügt Visser Kontaktlinsen über einen äußerst präzisen Hornhauttopographen, der eine Art Landkarte der Hornhaut erstellt, die zum Beispiel bei Keratokonus benötigt wird. Die Netzhaut kann mithilfe einer speziellen Funduskamera bzw. Netzhautkamera fotografisch festgehalten werden.

Die Optometristen bei Visser Kontaktlinsen diagnostizieren mithilfe verschiedener Untersuchungsmethoden den Gesundheitszustand Ihrer Augen. Welche Methode gewählt wird, hängt von bestimmten Vorannahmen, von eventuellen Beschwerden und der medizinischen Vorgeschichte ab. Die folgenden Untersuchungsarten sind möglich:

Optometrische Basisuntersuchung

Die Basisuntersuchung bietet die Möglichkeit festzustellen, ob Veränderungen der Augen vorliegen. Sie kann Anlass zu Folge- oder Spezialuntersuchungen sein, die nachfolgend erklärt werden.

Wiederholungsuntersuchung

Eine Wiederholungsuntersuchung kann notwendig sein, um zu einem klaren, fundierten Ergebnis zu gelangen. Die optometrische Basisuntersuchung sollte zum Beispiel ganz oder teilweise wiederholt werden, wenn die Sehstärke schwankend ist oder wenn ein erhöhter Augeninnendruck vorliegt.

Spezielle Untersuchungen

Neben der Basisuntersuchung unterscheiden wir einige spezielle Untersuchungen. Hierbei werden einzelne Facetten aus der Basisuntersuchung wiederholt, der Schwerpunkt liegt jedoch auf einem bestimmten Teilgebiet. Folgende Spezialuntersuchungen können Sie bei uns durchführen lassen:

Glaukomuntersuchung

Diese Untersuchung ist indiziert bei erhöhtem Risiko oder bei Verdacht auf ein Glaukom (erhöhter Augeninnendruck oder grüner Star) bzw. bei der Überwachung eines stabilen chronischen Glaukoms.

Untersuchung bei Diabetes Mellitus

Bei Patienten mit Diabetes Mellitus (Zuckerkrankheit) müssen die Augen regelmäßig kontrolliert werden.

Binokulare Untersuchung

Mithilfe einer binokularen Untersuchung stellt der Optometrist fest, wie gut das gemeinsame Sehen von rechtem und linkem Auge funktioniert. Diese Untersuchung ist bei Beschwerden wie Kopfschmerzen, brennenden Augen, Ermüdung bei längerem Lesen und ganz allgemein bei Zweifeln an den Binokularfunktionen der Augen notwendig.

Trockene-Augen-Untersuchung

Bei trockenen Augen wird mit verschiedenen Tests nach möglichen Ursachen und dem passenden Lösungsansatz gesucht.

Teiluntersuchungen

Auf Anfrage von Hausärzten, Spezialisten und Optometrie-Kollegen kann Visser Kontaktlinsen die folgenden Teiluntersuchungen durchführen:

Refraktion

Hierbei handelt es sich um eine umfassende Augenmessung zur Feststellung der erforderlichen Korrektur. Gleichzeitig können bei dieser Untersuchung die verschiedenen Korrekturmöglichkeiten besprochen werden. Bei Problemen mit der aktuellen Korrektur kann die Refraktion eine „zweite Meinung“ bieten.

Gesichtsfelduntersuchung

Diese Untersuchung kann indiziert sein bei einem Verdacht auf Glaukom (erhöhter Augeninnendruck), bei einer neurologischen Erkrankung (zum Beispiel bei einem Schlaganfall) oder bei ungeklärtem schlechten Visus. Überdies wird die Gesichtsfelduntersuchung wiederholt durchgeführt, um einen Glaukomschaden zu überwachen.

Fundusfotografie (Netzhautfotografie)

Die Fundusfotografie dient dazu, Netzhauterkrankungen zu diagnostizieren. Zudem wird sie zur Überwachung einer bestehenden Veränderung der Netzhaut (beispielsweise bei Diabetes-Mellitus-Patienten) eingesetzt.

Applanationstonometrie (Messung des Augeninnendrucks)

Bei der Applanationstonometrie wird der Augeninnendruck sehr präzise gemessen. Für diese Untersuchungsmethode muss das Auge mit Tropfen betäubt werden.